
Maik’s Märchenstunde
Es war einmal ein junggebliebener Mann, der sich ausdachte die Welt zu erkunden und zu verstehen.
Eines Tages, er war schon längere Zeit gereist, kam er an einen schönen Ort. Da stand ein Eingangsschild, auf dem zu lesen war: „Hagen im Bremischen“ und als Zusatz war zu erkennen: „Ferienort“.
„Diesen märchenhaften Ort will ich mir doch einmal genauer betrachten“.
Und er ging mutigen Schrittes voran.
Hinter einer kleinen Dornenhecke, die sich von selbst vor ihm auftat, sah er direkt einen magischen Kreisel vor sich.
Er dachte bei sich: „Hier führen mich mehrere Wege zum nächsten Ziel, die ich bestimmt gut nutzen kann“.
So ging er mutig weiter und traf viele freundliche Leute, die sehr hilfsbereit waren und zu ihm sagten: „Hinter den 7 (?) Kreiseln findest du einen Turm, dort werden dir all deine Wünsche und Anliegen erfüllt werden. Du findest dort gute Feen und starke Ritter, die sich deiner annehmen.“
So ging er voran und kam an einem Haus vorbei.
Er ging hinein und sah einen geheimnisvollen Spiegel an der Wand. Eine Person erschien ihm und sagte freundlich:“ Wir haben dich erwartet und dir einen Tisch mit neuen Aufgaben eingedeckt. Wir brauchen deine Tatkraft, ansonsten werden wir die nächsten 10 (0) Jahre schlafen müssen.
Da erschien eine hohe Ranke, an der sich beide festhielten und diese wuchs und wuchs und es ging hoch hinaus. Vorbei an verlorenen Schuhen, neuen Kleidern und goldenen Kugeln, die einst in Brunnen oder Hecken gefunden und die aufbewahrt wurden, bis sie jemand vermissen und abholen würde.
Oben angekommen wartete bereits ein fliegender Teppich, auf den sie steigen konnten, sie schwebten durch die dunkle Nacht und der Himmel war voller Sterntaler, die alles hell erleuchteten- dabei betrachteten sie sich alles in Ruhe von oben.
Sie sahen die Burg und gut versteckt ein kleines Lebkuchenhaus, das geheimnisvolle Moor, die Wiesen und Felder, die von fleißigen Menschen bestellt wurden. Sie sahen einen schönen Schwan und kleine Entlein, die sich auf dem Wasser tummelten.
Und mittendrin lag eine Wunderlampe, unscheinbar und etwas angestaubt. Der junge Mann nahm sie auf und rieb etwas daran.
Da erschien ein Lampengeist und sagte: „Ihr habt mich befreit, nun habt ihr drei Wünsche frei.“
Der Mann musste nicht lange überlegen:
„Ich wünsche mir nichts für mich persönlich.
Meine drei Wünsche sind für die netten Menschen, die ich hier angetroffen habe.
Ich wünsche mir, dass sich alle gesehen fühlen, ich wünsche mir, dass alle gehört werden und ich wünsche mir, dass wir gemeinsam alles geben können, um diesen besonderen Ort zu gestalten.“
„So sei es,“ sagte der Geist „und vergiss nie:“ den größten Schatz findet ihr immer in euch selbst „.
Und wenn sie nicht gestorben sind, dann erleben sie das noch heute…

